Bastien und Bastienne, Das Telefon
November 2026 | ||||||
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Bastien und Bastienne / Das Telefon – Wolfgang Amadeus Mozart / Gian Carlo Menotti
Mix | Singspiel | Komische Oper
Laufzeit: 1 Stunde 30 Minuten einschließlich einer Pause
Sprache: Ungarisch
Übertitel: Ungarisch
Wolfgang Amadeus Mozart war kaum 12 Jahre alt, als er seine idyllische kleine Oper Bastien und Bastienne komponierte, die an einem „alternativen Ort“, im Garten eines gewissen Doktor Mesmer, aufgeführt wurde. Genau derselbe Mesmer, dessen magnetische Erfindung Mozart später mit solch komischem Effekt gegen Ende seiner Opernkarriere in Così fan tutte anspielte. Als Pendant zu dieser charmanten Liebesgeschichte präsentiert der Abend auch Gian Carlo Menottis Einakteroper von 1947, die bei ihrer Uraufführung ein vergnüglicher Scherz war. Heute jedoch steht sie als tragikomische Diagnose unserer Zeit: Mobile Kommunikation hat unsere Welt umgeschrieben und neue Bedeutungsebenen für das Werk geschaffen. Andrea Valkais Inszenierung (im Fall von Das Telefon adaptiert nach András Almási-Tóths Originalproduktion) wurde an einem alternativen Ort platziert: auf dem Proszenium des Zuschauerraums der Oper, das heißt auf einem erhöhten Podium über der Orchestergrube, unter Károly Lotz’ berühmtem Deckenfresko.
Elterliche Begleitung: Die Vorstellung wird für Kinder unter 6 Jahren nicht empfohlen.
Bastien und Bastienne
Wolfgang Amadeus Mozart war kaum 12 Jahre alt, als er seine idyllische kleine Oper Bastien und Bastienne komponierte, die an einem „alternativen Ort“, im Garten eines gewissen Doktor Mesmer, aufgeführt wurde. Mesmer war für seine Studien zum Magnetismus bekannt, auf die Mozart gegen Ende seiner Karriere als Opernkomponist, insbesondere in Così fan tutte, mit solch komischem Effekt Bezug nahm. Den Quellen zufolge schrieb der junge Wolfgang Colas’ Zaubererarie selbst in Kauderwelsch („Diggi, daggi, schurri, murri...“), und in der Ouvertüre entdecken wir eine echte Kuriosität: Das Hauptthema ist praktisch dasselbe wie das Hauptthema des ersten Satzes von Beethovens Eroica, die deutlich später komponiert wurde. Bastien wird jungen Zuschauern als Liebesgeschichte mit einem Hauch von Magie präsentiert.
Das Telefon
Bei der Uraufführung 1947 war Menottis Einakteroper ein humorvoller Seitenhieb auf die moderne Welt. Heute jedoch zeigt sie auf tragikomische Weise ein Symptom unserer Zeit: Mobile Kommunikation hat unsere Welt neu definiert und dem Stück eine neue Bedeutung gegeben. Unsere Produktion verlegt die Handlung in den Alltag einer modernen Großstadt und erzählt die Geschichte nicht nur zweier Personen, sondern einer ganzen Generation, die ihr Leben über Telefon, E-Mails und soziale Medien führt, während sie langsam vergisst, anderen Menschen in die Augen zu sehen. Kammeroper mit zeitgenössischen physisch-theatralischen Elementen und (vielleicht) einem glücklichen Ende. András Almási-Tóths Produktion wurde von Andrea Valkai für das Auditorium des Opernhauses adaptiert.
Programm und Besetzung
Bastien und Bastienne
Dirigent: Nátán Sugár
Bastien: Gergely Halász (Opernstudio)
Bastienne: Gabriella Rea Fenyvesi (Opernstudio)
Colas: Bence Pataki
Mit dem Orchester der Ungarischen Staatsoper
Regie: Andrea Valkai
Bühnen- und Kostümbild: Zsófia Mihály-Geresdi
Dramaturg, gesprochener Text: Enikő Perczel
Schattenfigurenspiel-Choreografie: Domokos Kovács
Animationsdesign: Zsombor Czeglédi
Komponist: Wolfgang Amadeus Mozart
Librettisten: Friedrich Wilhelm Weiskern, Johann Andreas Schachtner, Johann Heinrich Friedrich Müller
Das Telefon
Dirigent: Nátán Sugár
Lucy: Gabriella Rea Fenyvesi (Opernstudio)
Ben: Gergely Halász (Opernstudio)
Telefon: N. N.
Mit dem Orchester der Ungarischen Staatsoper
Ungarische Übersetzung: Klára Huszár
Auf die Bühne des Opernhauses gebracht nach der Produktion von András Almási-Tóth von Andrea Valkai
Bühnenbild: Nikon One
Kostümbild: Krisztina Lisztopád
Choreografie: Klára Pataky
Komponist: Gian Carlo Menotti
Librettist: Gian Carlo Menotti
Ungarische Staatsoper
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Sollten für die gewählte Zeit alle Sitzplätze ausverkauft sein, Sie aber trotzdem unsere Produktion an diesem Tag sehen wollen, beginnen wir 2 Stunden vor Vorstellungsbeginn mit dem Verkauf von 84 unserer äußerst günstigen Stehplätze, mit denen Sie die besuchen können Galerie im 3. Stock. Tickets können an der Kasse des Opernhauses und über unsere Online-Schnittstelle erworben werden. Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass die Bühne von den Stehplätzen und den Seitensitzen nur eingeschränkt einsehbar ist, gleichzeitig aber auch die Nachführung durch die Fernsehübertragung vor Ort unterstützt wird.
Das Gebäude der Ungarischen Staatsoper (ungarisch: Operaház) ist eines der prachtvollsten Beispiele der Neorenaissance-Architektur im Stadtteil Pest der ungarischen Hauptstadt Budapest. Zu finden ist es im VI. Bezirk (Terézváros) an der Andrássy út 22.
Das Opernhaus wurde zwischen 1875 und 1884 errichtet und von der Stadt Budapest sowie Kaiser Franz Joseph finanziert. Das Ungarische Königliche Opernhaus, wie es damals hieß, wurde am 27. September 1884 feierlich eröffnet. Das Gebäude ist überaus reich geschmückt mit barocken Elementen, mit zahlreichen Ornamenten, Gemälden und Skulpturen. Besonders erwähnenswert sind die Wandgemälde in Treppenaufgängen und dem Zuschauerraum der Oper, welche von Bertalan Székely, Mór Than und Károly Lotz angefertigt wurden. Die Budapester Oper gilt als eines der Meisterwerke von Miklós Yblund als eines der schönsten Opernhäuser der Welt.
Vor dem Gebäude findet man jeweils eine Statue von Ferenc Erkel, dem Komponisten der ungarischen Nationalhymne, und von Franz Liszt, beide geschaffen von Alajos Stróbl.
Ferenc Erkel war der erste Direktor der Oper, aber auch der bedeutende österreichische Komponist Gustav Mahler hielt hier von 1888 bis 1891 das Direktorenamt inne. Selbst Puccini hat zweimal persönlich die Premieren seiner Opern hier inszeniert.
Viele wichtige Künstler waren da Gäste, inklusiv der Komponist Gustav Mahler, der an Direktor der Budapester Staatsoper von 1887 bis 1891 war. Er hat zum internationalen Ansehen dieser Institution beigetragen. Wagners Opern wurden aufgeführt, sowie Magcagnis Cavalleria Rusticana. Die ungarische Staatsoper erhielt immer einen professionellen Standard, viele internationale Persönlichkeiten wie: Renée Fleming, Cecilia Bartoli, Monserrat Caballé, Placido Domingo, Luciano Pavarotti, José Cura, Thomas Hampson and Juan Diego Flórez wurden eingeladen auf der Bühne aufzutreten. Die ungarische Besetzung inkludierte unter anderem hervorragende und berühmte Künstler wie: Éva Marton, Ilona Tokody, Andrea Rost, Dénes Gulyás, Attila Fekete and Gábor Bretz.
Zu den bedeutenden Dirigenten der Staatsoper gehören Otto Klemperer, Sergio Failoni und Lamberto Gardelli. Zweite Spielstätte der Ungarischen Staatsoper ist das Erkel Theater.

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