Daniel Zaretsky und der St. Petersburger Konzertchor

Nach seinem Abschluss am St. Petersburger Konservatorium setzte Daniel Zaretzky sein Studium am Kazan State Conservatory und an der Sibelius Academy in Helsinki fort. Er besuchte Meisterkurse bei zahlreichen westeuropäischen Organisten, darunter Guy Bovet, Jean Guillou, Marie-Claire Alain, Harald Vogel, Ludger Lohmann, Piet Kee, Jon Laukvik und Zsigmond Szathmáry. Seit 2011 ist er Leiter der Fakultät für Orgelspiel am Rimsky-Korsakov-Konservatorium in Sankt Petersburg.

Programm und Besetzung

Dirigent: Vladimir Begletsov


Programm


Rachmaninoff: Liturgie des Heiligen Johannes Chrysostomie, op. 31 - Auszüge
Muschel: Toccata
Kushnaryov: Passacaglia
Russische und ukrainische Weihnachtslieder
Gruber: Stille Nacht
Shchedryk - Ukrainisches Weihnachtslied
Gavrilin: Glockenspiele - Abendmusik aus der Chorsymphonie
Altrussische Romanze, arrangiert von F. Kozlov: Ich habe dich getroffen
Entlang der Petersburger Straße - Russisches Volkslied
Gretchaninov: Tu es Petrus, op. 155, Nr. 4
J. S. Bach: Orgelkonzert Nr. 1 in G-Dur, BWV 592
Gigout: Minuetto und Toccata
Dubois: Toccata
Gretchaninov: Missa Festiva für Chor und Orgel

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Palast der Künste

Der Palast der Künste, ungarisch Művészetek Palotája (MŰPA), ist eine kulturelle Einrichtung in Budapest.

Das Gebäude bietet Raum für drei Kunstrichtungen: Musik, bildende Kunst und Theater. Die Ausstellungsräume, der Konzertsaal und der Theatersaal funktionieren unabhängig voneinander.

 

Das Gebäude befindet sich am Donauufer auf der Pester Seite der Lágymányos-Brücke, einem ehemals vernachlässigtem Stadtgebiet. Die Grundfläche des Palasts der Künste nimmt 10.000 m2 des sich über 64.000 m2 erstreckenden Geländes ein, wo sich auch das Nationaltheaters befindet. Nach einer dreijährigen Bauzeit wurde der Palast der Künste am 14. März 2005 eröffnet.

 

Die äußere Erscheinung zeichnet sich durch einfache Linienführung, das Fehlen von ausschmückenden Elementen sowie die mächtige, zusammenhängende Glasfront aus. Die weitläufigen inneren Räumlichkeiten sind überschaubar. Zum Bau wurden natürliche Materialien verwendet. Der Gebäudeentwurf stammt hauptsächlich von Gábor Zoboki (Zoboki, Demeter és Társaik Építésziroda, „Architektenbüro Zoboki, Demeter und Co.“).

 

Das Bauwerk bietet den Ansprüchen moderner Kunst Darstellungsmöglichkeiten in multifunktionellen Räumlichkeiten. Es besteht aus drei Hauptflügeln. Den zentralen Teil macht der Bartók Béla Nemzeti Hangversenyterem („Nationaler Béla Bartók-Konzertsaal“) aus. Im östlichen Flügel befindet sich das Fesztivál Színház(„Festival-Theater“). Der Westflügel beherbergt Ausstellungsräume und den Veranstaltungssaal des Ludwig Múzeums. Die drei Gebäudeeinheiten sind durch die gemeinsame Glasfassade verbunden, die sich in Richtung des Nationaltheaters hin öffnet.

Der Palast der Künste ist dauerhafter Sitz des Nemzeti Filharmonikus Zenekar, Énekkar és Kottatár (Nationalen Philharmonischen Orchesters, Chors und Notenarchivs), des Ludwig Múzeums und des Nemzeti Táncszínház („Nationalen Tanztheaters“).

 

Der Nationale Béla Bartók-Konzertsaal ist aus architektonischer Sicht der dominante Gebäudeteil. Er bietet 1699 Besuchern Platz, davon sind 1563 Sitz- und 136 Stehplätze. Die Akustik sowie die technische Ausstattung entsprechen den modernsten Konzertsälen in Europa. Die akustische Ausarbeitung wurde von der US-amerikanischen Firma Russell Johnsons durchgeführt. Die Orgel wurde im Jahr 2006 fertiggestellt. Sie ist ein Gemeinschaftswerk der Pécsi Orgonaépítő Kft. („Pécser Orgelbauer GmbH“) und der deutschen Firma Mühleisen. Neben den ungarischen Philharmonikern treten auch weitere national und international bedeutende Künstler und Orchester auf.


Das Festival-Theater nimmt den östlichen Flügel ein. Die Fläche der Bühne umfasst 750 m2. Die Zahl der Sitzplätze beträgt 452. Mit seiner Größe und technischen Ausstattung gehört er zu den modernsten Theatersälen und ist Sitz des „Nationalen Tanztheaters“.


Das Ludwig Kortárs Művészeti Múzeum („Ludwig-Museum zeitgenössischer Kunst“) befindet sich an der Donauseite. Der erste Stock ist Ausstellungsfläche. In diesem Flügel befinden sich auch der Präsentations- und Veranstaltungssaal. In den hellen Räumen des dritten Stockwerks ist die ständige Ausstellung zu finden. Weiterhin gibt es für die Museumsbesucher interaktive Ausstellungsräume, Medienecken, eine Bibliothek und Möglichkeiten der Kinderbetreuung.

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