Andrea Chénier

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Juni 2022
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Umberto Giordanos vierte und zugleich erfolgreichste Oper, Andrea Chénier, behandelt die tragische Geschichte des jungen Dichters Andrea Chénier, der seine politische Unbestechlichkeit während der Französischen Revolution mit dem Leben bezahlt. Das Werk ist eines der Hauptwerke des Versimo und ein Pflichttermin für alle Opernfreunde!

Inhaltsangabe

Dem jungen Dichter Andrea Chénier gelingt es, durch seinen ehrlichen Einsatz für Freiheit und Humanität, sich in jedem politischen System verdächtig zu machen: bei einem Fest am Vorabend der Revolution, im Schloß der Gräfin von Coigny, entsetzt er alle Anwesenden durch seinen Lobpreis auf die Ideale der Freiheit. Nur Madeleine, die Tochter der Gräfin und der in sie hoffnungslos verliebte Gérard teilen seine Einstellung. In der nachfolgenden Schreckensherrschaft Robespierres wird Chénier hingegenkonterrevolutionärer Umtriebe verdächtigt. Er muß sich ebenso verbergen wie die adelige Madeleine. Über Bersi, der ehemaligen Kammerzofe der Gräfin, gelingt es ihm Kontakt zu ihr aufzunehmen. Beide schwören einander ewige Liebe. Aber auch Gérard, der inzwischen Deputierter der Kammer geworden ist, läßt Madeleine, die er ebenfalls noch liebt, suchen. Gerade in dem Moment als sich Chénier und Madeleine zu einer gemeinsamen Flucht entschließen, trifft er auf die beiden. Durch seine Liebe zu Madeleine und durch seine früheren Sympathien für Chénier getrieben, verhilft er ihm aber zur Flucht. Trotzdem wird Chénier wenig später verhaftet. Als daraufhin Madeleine bei Gérard auftaucht und diesem, als Preis für die Errettung Chéniers, sogar ihren Körper anbietet, entschließt sich Gérard, der erkennt, daß die Revolution die propagierten Ideale verraten hatte, bei Robespierre vorstellig zu werden um Chénier zu retten. Leider mißlingt dieser Versuch. Madeleine, die mit ihrem Geliebten gemeinsam sterben möchte, erreicht beim Schließer des Gefängnisses, gegen eine ebenfalls zum Tod verurteilte Gefangene ausgetauscht zu werden. So gehen Chénier und Madeleine ihren letzten Weg zur Guillotine gemeinsam - in der Hoffnung im neuen Leben für immer vereint zu sein.

Programm und Besetzung

Dirigent: Balázs Kocsár
Andrea Chénier, der Dichter: Carlo Ventre
Maddalena de Coigny: Eszter Sümegi
Carlo Gérard: Michele Kalmandy
Die Gräfin von Coigny / Die alte Madelon: Bernadett Fodor
Bersi, ein Mulattenmädchen: Ildikó Megyimórecz
Pierre Fléville / Roucher / Fouquier-Tinville: Lajos Geiger
Mathieu, der Sans-Kulotte: Máté Fülep
Der Abbé / Der Unglaubliche, ein Spion: János Szerekován
Herr des Hauses / Dumas / Schmidt: András Hábetler

Ungarische Staatsoper

Das Gebäude der Ungarischen Staatsoper (ungarisch: Operaház) ist eines der prachtvollsten Beispiele der Neorenaissance-Architektur im Stadtteil Pest der ungarischen Hauptstadt Budapest. Zu finden ist es im VI. Bezirk (Terézváros) an der Andrássy út 22.

Das Opernhaus wurde zwischen 1875 und 1884 errichtet und von der Stadt Budapest sowie Kaiser Franz Joseph finanziert. Das Ungarische Königliche Opernhaus, wie es damals hieß, wurde am 27. September 1884 feierlich eröffnet. Das Gebäude ist überaus reich geschmückt mit barocken Elementen, mit zahlreichen Ornamenten, Gemälden und Skulpturen. Besonders erwähnenswert sind die Wandgemälde in Treppenaufgängen und dem Zuschauerraum der Oper, welche von Bertalan Székely, Mór Than und Károly Lotz angefertigt wurden. Die Budapester Oper gilt als eines der Meisterwerke von Miklós Yblund als eines der schönsten Opernhäuser der Welt.

Vor dem Gebäude findet man jeweils eine Statue von Ferenc Erkel, dem Komponisten der ungarischen Nationalhymne, und von Franz Liszt, beide geschaffen von Alajos Stróbl.

Ferenc Erkel war der erste Direktor der Oper, aber auch der bedeutende österreichische Komponist Gustav Mahler hielt hier von 1888 bis 1891 das Direktorenamt inne. Selbst Puccini hat zweimal persönlich die Premieren seiner Opern hier inszeniert.

 

Viele wichtige Künstler waren da Gäste, inklusiv der Komponist Gustav Mahler, der an Direktor der Budapester Staatsoper von 1887 bis 1891 war. Er hat zum internationalen Ansehen dieser Institution beigetragen. Wagners Opern wurden aufgeführt, sowie Magcagnis Cavalleria Rusticana. Die ungarische Staatsoper erhielt immer einen professionellen Standard, viele internationale Persönlichkeiten wie: Renée Fleming, Cecilia Bartoli, Monserrat Caballé, Placido Domingo, Luciano Pavarotti, José Cura, Thomas Hampson and Juan Diego Flórez wurden eingeladen auf der Bühne aufzutreten. Die ungarische Besetzung inkludierte unter anderem hervorragende und berühmte Künstler wie: Éva Marton, Ilona Tokody, Andrea Rost, Dénes Gulyás, Attila Fekete and Gábor Bretz.

Zu den bedeutenden Dirigenten der Staatsoper gehören Otto Klemperer, Sergio Failoni und Lamberto Gardelli. Zweite Spielstätte der Ungarischen Staatsoper ist das Erkel Theater.

 

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